In
eigener Sache....
Ich habe den echten "König der Löwen" 1994 als
Zehnjährige im Kino gesehen und war begeistert. Normalerweise
lasse ich die Filmbeschreibungen kommentarlos stehen,
aber in diesem Fall kann ich einfach nicht anders.
Bei allem, was ich bis jetzt an Disney-Fakes gesehen habe....
übertrifft "Der König der Tiere" von Dingo Pictures
einfach
alles bisher Dagewesene.
Es geht also um die Tiere des Dschungels und deren Anführer -
den Löwen. Richtig, Löwen im Dschungel; wir alle
wissen ja, dass sich Löwen in subtropischen Gebieten am
wohlsten fühlen.
Eines Tages entdecken die Tiere eine Diamantenmine und kommen auf die
glorreiche Idee, diese "zu verkaufen". Der Löwe ist wohl der
einzige, dem der Diamantenstaub nicht das Hirn vernebelt hat und
erkennt, dass dies doch absolut sinnlos sei und zu nichts Gutem
führen würde.
Der böse Panther Bukasa jedoch erkennt seine Chance, den
König zu stürzen und verspricht den Tieren, dass,
würden sie für ihn arbeiten, sie reich entlohnt
würden. Da Tiere ja allgemein dafür bekannt sind,
sich von materiellen Dingen leiten zu lassen, fallen sie auf Bukasas
Versprechungen rein; da hilft auch die Brillenschlange mit ihren
geistreichen Zitaten, welche sie aus Goethes Werken zitiert, nicht mehr.
Außerdem, so sehen es die Tiere, ist der weise
Löwenkönig garnicht mehr so "bei der Sache", seitdem
sein Weibchen trächtig ist, und er nur noch Augen für
sie und das Löwenbaby hat. Also werden der Löwe und
seine Familie des Dschungels
verwiesen und ziehen in die Wüste. Die Schlange nehmen sie
gleich mit, damit sie dem Löwenkind Robin auf einer eigens
dafür besorgten Tafel Lesen und Schreiben beibringen kann.
Der Löwenkönig wird träge, seitdem er nicht
mehr regiert, seine Familie beginnt, sich Sorgen zu machen. Von Zeit zu
Zeit kommen Zugvögel vorbei, die berichten, wie schlecht es
den Tieren mittlerweile im Dschungel geht, seitdem
Bagheera
Bukasa an
der Macht ist. Dieser zwingt sie nämlich dazu, bis zur
völligen Erschöpfung zu schuften. Die armen
Erdmännchen müssen mit schweren Presslufthammern den
Boden aufbrechen; Gastarbeiter (Maulwürfe), die aufgrund
zahlreicher Versprechungen in den Dschungel kamen, werden ausgebeutet;
das Nilpferd kommt kaum noch zum Schlafen...
Sie bitten den Löwenkönig, doch
zurückzukommen, dieser jedoch ist in seiner Trägheit
alles andere als begeistert von dieser Idee. Kurzerhand ergreift Baby
Robin daraufhin die Initiative und schmiedet, zusammen mit seinem
Freund, dem Hasen (welcher überhaupt nicht aussieht wie
Klopfer aus Bambi) einen ausgeklügelten
Plan: Die
Zugvögel müssen die drei Vertrauten des Panthers
(Geier 001, 002 und 003) bestechen, damit diese dem Leibkoch Bukasas
befehlen, Gift in dessen Essen zu mischen. Doch wie bitte besticht man
3 Geier? Ganz logisch:
MIT
COMPUTERN!
Robins Plan geht auf, und die Geier
befehlen dem Bären (dem Koch), Bukasa Gift ins Essen zu
mischen (nicht zuviel, es reicht nämlich, wenn er bewusstlos
wird). Der böse Panther verliert daraufhin das Bewusstsein,
und die Tiere setzen ihn auf ein selbstgebautes Floß und
lassen ihn den Fluß hinunter treiben. Daraufhin kehrt der
Löwe mitsamt seiner Familie "heim ins Reich" und
alle sind glücklich und zufrieden; Bukasa ward niemals mehr
gesehen. (Ich nehme an, er ist während des Aufwachprozesses
vom Floß gefallen und jämmerlich ersoffen.)
Natürlich wird noch angemerkt, dass der nächste
König der Tiere "demokratisch" gewählt wird, was auf
regen Zuspruch bei allen Dschungelbewohnern trifft.
~Ende~